Zuerst bestimmen wir, was die Luftaufnahme zeigen oder beweisen soll. Daraus ergibt sich, welche Perspektive im fertigen Film wirklich gebraucht wird.
Eine Luftaufnahme ohne Grund ist nur ein teurer Kameraschwenk. Wir fliegen, wenn die Perspektive etwas zeigt, das vom Boden aus nicht zu sehen ist: die Größe eines Geländes, den Fortschritt einer Baustelle, den Weg einer Anlage. Einstieg ab 1.500 Euro.
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Drohnenbilder beeindrucken zehn Sekunden lang, und dann fragt der Zuschauer, was er da eigentlich sieht? Bei uns steht die Aussage fest, bevor die Drohne startet.
EINORDNUNG
Drohne ist bei uns meist ein Baustein und kein eigenes Produkt. Sie steckt in einer Videoproduktion genauso drin wie ein Interview oder eine Kamerafahrt am Boden, und sie kommt dann zum Einsatz, wenn sie dem Film etwas hinzufügt.
Die Frage lautet also nicht, ob wir fliegen können, sondern was die Aufnahme beweisen soll. Für schnelle Bewegungen durch Hallen und über Gelände fliegen wir FPV selbst, für ruhige Übersichten die klassische Kameradrohne.
Genehmigung, Versicherung und Einweisung gehören zur Planung und nicht zur Überraschung am Drehtag. Was wo erlaubt ist, klären wir vor dem Termin und nicht erst vor Ort.
WANN JA, WANN NEIN
Eine Drohne ist bei uns meistens kein eigenes Produkt, sondern ein Baustein innerhalb einer Produktion. Genau wie ein Interview oder eine Kamerafahrt bekommt sie dann einen Platz, wenn ihre Perspektive etwas zeigt, das vom Boden aus nicht verständlich wird.
Das kann die Größe eines Geländes sein, der Fortschritt einer Baustelle oder der Weg einer Anlage durch mehrere Bereiche. Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob eine Drohne fliegen kann. Entscheidend ist, was die Aufnahme für den Zuschauer sichtbar machen soll.



Die klassische Kameradrohne eignet sich für ruhige Übersichten und klare räumliche Zusammenhänge. FPV setzen wir ein, wenn sich die Kamera schnell durch Hallen, über Gelände oder entlang eines Ablaufs bewegen soll. Reine Luftfotografie verfolgt wiederum ein anderes Ziel. Hier geht es um bewegte Bilder, die innerhalb eines Films eine konkrete Aufgabe übernehmen.
EINSATZFELDER
Am Boden wirkt ein Werksgelände wie eine Halle neben der anderen. Aus der Luft sieht ein Interessent in drei Sekunden, wie groß der Betrieb wirklich ist.
Ein Rohbau verändert sich jede Woche, am Boden fällt das kaum auf. Von oben wird aus vier Terminen eine Sequenz, die den Fortschritt in unter einer Minute zeigt.
Bei einer Anlage zählt der Weg des Materials von der Anlieferung bis zum Versand. Die Drohne folgt diesem Weg in einer Bewegung, statt ihn in acht Schnitten zu erklären.
Bei Halle, Bürogebäude oder Grundstück entscheidet die Lage mit über den Abschluss. Eine Luftaufnahme zeigt Anbindung, Umfeld und Fläche in einem einzigen Bild.
Felder, Solarparks und Freiflächen lassen sich am Boden nicht in einem Bild fassen. Von oben ist die Dimension sofort ablesbar, ohne dass jemand eine Zahl nennen muss.
Dächer, Fassaden und Masten lassen sich abfliegen, ohne dass ein Gerüst gestellt wird. Sie bekommen Bildmaterial in einer Auflösung, in der auch eine schadhafte Stelle erkennbar bleibt.
HÄUFIGER FEHLER
Drohnenbilder wirken schnell beeindruckend. Genau deshalb landen sie in vielen Filmen an Stellen, an denen sie eigentlich nichts erzählen. Das Gebäude wird einmal von oben gezeigt, das Gelände einmal umflogen und danach geht der eigentliche Film weiter.
Damit wird die Drohne zum Selbstzweck. Sinnvoller ist eine Aufnahme, die etwas beweist oder verständlich macht. Wenn der Zuschauer nach dem Flug mehr über Größe, Lage, Fortschritt oder Ablauf weiß als vorher, hat die Perspektive einen Grund.
Diese Fragen klären wir vor dem Flug. So wird nicht einfach gestartet, weil eine Drohne verfügbar ist. Erst steht die Aussage fest, danach entscheiden wir über Flugweg, Perspektive und die Art der Drohne.
WAS DROHNENAUFNAHMEN KOSTEN
Der Regelfall. Die Drohne fliegt am selben Drehtag mit, dadurch entstehen nur die Zusatzkosten für Pilot und Genehmigung.
Wenn nur Luftaufnahmen gebraucht werden, etwa für ein Gelände oder eine Anlage. Inklusive Schnittfassung.
Wiederkehrende Flüge über Monate, immer aus derselben Position, damit ein Zeitraffer entsteht. Preis nach Zahl der Termine.
Was den Preis treibt, sind Genehmigungslage und Umgebung. Über einem Firmengelände auf dem Land ist ein Flug in einer Stunde erledigt, in der Nähe eines Flughafens oder über Menschen wird daraus ein Antragsvorgang.
DER ABLAUF
Zuerst bestimmen wir, was die Luftaufnahme zeigen oder beweisen soll. Daraus ergibt sich, welche Perspektive im fertigen Film wirklich gebraucht wird.
Vor dem Termin prüfen wir Gelände, relevante Zonen und die Bedingungen für den geplanten Flug. Notwendige Genehmigungen und Abstimmungen gehören in diese Vorbereitung und nicht an den Rand des Drehtags.
Danach legen wir fest, ob eine klassische Kameradrohne oder FPV zur gewünschten Aussage passt. Flugweg, Motiv und benötigte Aufnahmen werden mit dem restlichen Dreh abgestimmt.
Vor dem Termin behalten wir die Wetterbedingungen im Blick. Wenn ein sinnvoller und sicherer Flug unter den Bedingungen nicht möglich ist, muss der Einsatz entsprechend angepasst werden.
Nach dem Dreh werden die Luftaufnahmen mit dem restlichen Material verbunden. Sie landen genau dort im Film, wo die zusätzliche Perspektive eine Aussage unterstützt.
IHR BEITRAG
Für Sie bleibt der Aufwand überschaubar. Wichtig sind vor allem Informationen, die nur jemand vor Ort kennen kann. Je früher wir Besonderheiten des Geländes und des laufenden Betriebs kennen, desto besser lässt sich der Flug vorbereiten.
Genehmigungen, Zonen, Versicherung und Einweisung werden vor dem Termin in die Planung aufgenommen. Das bedeutet nicht, dass an jedem Ort und unter allen Bedingungen geflogen werden kann. Wenn ein geplanter Flug so nicht möglich ist, klären wir das vor dem Dreh und suchen nach einer passenden Lösung für die benötigte Perspektive.
IN ZAHLEN
Wir produzieren seit über 8 Jahren Filme für Unternehmen. Wie zuverlässig das läuft, erzählen Ihnen in über 40 Google-Bewertungen die Kunden, für die wir schon geflogen sind. Mit Büros in Dresden und Leipzig arbeiten wir bundesweit. Drohnenaufnahmen starten ab 1.500 Euro. Vor der Produktion erhalten Sie ein festes Angebot und wissen, welche Leistungen für Ihren Dreh vereinbart sind.
NUTZUNGSRECHTE
Sie erhalten das exklusive Nutzungsrecht am fertigen Material, zeitlich und räumlich unbeschränkt. Damit können Sie die gelieferten Fassungen dauerhaft im vereinbarten Rahmen einsetzen. Den genauen Umfang der Nutzung halten wir im Angebot fest. Es gelten unsere AGB.
Rohmaterial und Projektdateien verbleiben bei Blackfire® und werden drei Monate gesichert. Bei Personen im Bild, fremden Grundstücken und weiteren Bestandteilen können Vorgaben Dritter gelten. Welche Rechte und Abstimmungen für Ihr Projekt relevant sind, wird im Rahmen der Produktion berücksichtigt.
HÄUFIGE FRAGEN
Fliegt die Drohne innerhalb einer laufenden Produktion mit, entstehen nur die Zusatzkosten für Pilot und Genehmigung. Ein reiner Drohnentag beginnt bei 1.500 Euro und enthält die Schnittfassung. Eine Baudokumentation im Intervall rechnen wir nach der Zahl der Termine ab. Alle Preise verstehen sich netto. Den Ausschlag gibt die Genehmigungslage, nicht die Flugzeit.
Drohnenaufnahmen sind bei Blackfire® meistens ein Baustein innerhalb einer größeren Produktion. Ein eigenständiger Einsatz kann trotzdem sinnvoll sein, wenn Sie bereits genau wissen, welches Material benötigt wird und wofür es eingesetzt werden soll. Beschreiben Sie uns den gewünschten Einsatz, danach sagen wir Ihnen, ob ein einzelner Drohnendreh dafür passt oder ob die Videoproduktion der bessere Weg ist.
Um diesen Teil müssen Sie sich nicht kümmern. Was an Nachweisen, Versicherung und Erlaubnis für den jeweiligen Ort nötig ist, klären wir vor dem Drehtag und nicht am Drehtag. Wo der Aufwand dafür ins Gewicht fällt, etwa in der Nähe eines Flugplatzes oder über fremdem Gelände, sagen wir Ihnen das im Angebot. Rechtsberatung leisten wir nicht.
Ja, für schnelle Bewegungen durch Hallen setzen wir FPV ein. Ob das an Ihrem Standort sinnvoll möglich ist, prüfen wir vorher anhand der räumlichen Bedingungen und des laufenden Betriebs. Entscheidend bleibt auch hier die Frage, was die Bewegung im fertigen Film zeigen soll und ob die Drohne dafür die richtige Kamera ist.
Die reine Flugzeit ist der kleinste Teil. Ein Akku trägt ungefähr eine Viertelstunde, und meistens braucht ein Motiv nur wenige Minuten davon. Der Aufwand steckt im Aufbau, im Abstimmen mit dem Betrieb vor Ort und im Warten auf das richtige Licht. Für eine Übersicht über ein Gelände planen wir deshalb eher zwei Stunden ein als zwanzig Minuten.
Wind, Regen und Nebel entscheiden mit, und das lässt sich nicht verhandeln. Deshalb sehen wir uns die Prognose vor dem Termin an und sprechen frühzeitig über einen Ausweichtermin, statt am Drehtag zu improvisieren. Aufnahmen vom Boden laufen davon unberührt weiter.
Wir legen die Flugwege so, dass die Kamera über Ihrem Gelände bleibt. Personen, die dennoch im Bild landen, sind im Schnitt nicht erkennbar oder fallen heraus. Über Menschenansammlungen fliegen wir nur, wenn die dafür nötige Erlaubnis vorliegt.
Nein. Wir arbeiten ausschließlich für Unternehmen und Institutionen. Für Hochzeiten, Geburtstage oder private Grundstücksaufnahmen sind wir der falsche Ansprechpartner.
Sie erhalten das exklusive Nutzungsrecht am fertigen Material, zeitlich und räumlich unbeschränkt. Rohmaterial, Schnittdateien und Projektdateien sind nicht enthalten. Sie verbleiben bei Blackfire® und werden drei Monate gesichert, auf Wunsch auch länger. Den genauen Umfang regeln wir im Angebot. Es gelten unsere AGB.
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